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Signifikante Verlängerung der Überlebensdauer bei Lungenkarzinom durch neue Therapiestrategie: Beteiligung der Central European Cooperative Oncology Group (CECOG) an der Erarbeitung eines neuen Behandlungskonzepts.
Die Online Ausgabe der weltweit höchst renommierten Zeitschrift „The Lancet“ berichtet in ihrer letzten Online-Ausgabe (www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(09)61497-5/abstract), dass es gelungen ist, nach zumindest einer Stabilisierung von fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (Untergruppe der „nicht-squamösen Histologien“) mittels einer Platin-hältigen Chemotherapie eine signifikante Verbesserung der Überlebensdauer durch eine nachfolgende Erhaltungstherapie mit Pemetrexed zu erzielen:
Während PatientInnen ohne eine solche Erhaltungstherapie im Mittel 10,3 Monate überlebten, waren es bei PatientInnen, die eine Erhaltungstherapie mit Pemetrexed erhielten, 15.5 Monate. Dies entspricht einer Verbesserung der mittleren Überlebensdauer um 53%. Die Central European Cooperative Oncology Group (CECOG) trug mit Hilfe ihrer Zentren in Zentral- und Südosteuropa – vor allem in Rumänien, Polen, Kroatien und Bulgarien – wesentlich zum Gelingen der Studie bei.
Dies wurde durch die an die CECOG ergangene Erstautorschaft an Prof. Tudor Ciuleanu aus Cluj-Napoca (Rumänien) auf der Publikation honoriert. Dazu Prof. Zielinski, Präsident der CECOG: „Das frühzeitig von der CECOG unter der Autorenschaft von Profs. Maciej Krzakowski, Matjaz Zwitter und Thomas Brodowicz entwickelte Konzept der Erhaltungstherapie bei nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom konnte durch die vorliegende Studie erhärtet und auf die Verwendung von Pemetrexed festgelegt werden.
Es handelt sich dabei um eine Studie mit großem Potential, die optimale Therapie bei nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom neu zu definieren.“
21. September 2009